On patience and surprises

Getting moving the next morning is quite hard, especially after Maria introduces us to Crumpets with butter and drenched in Honey – heavenly! But, full of discipline as we are, we’re on our way not too long after breakfast and make our way towards Newcastle.

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Newcastle on the ocean

Those first days of touring are mostly spent cycling or finding a nice place to eat or rest for a bit. We don’t really stop much to wander around in the cities or even take pictures as our focus seems to be on cycle touring and what that entails: cycling, eating, route finding and planning and sleeping a lot. Unfortunately I also fight with a cold since the beginning which makes everything just a little bit more exhausting that it would usually be.

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Ferry ride to Hawks Nest

So on day 4 the novelty of cycle touring seems to wear of a bit and I really start feeling the hills and my exhaustion. My muscles hurt, my nose is running and it’s tough going at times. We have to hurry a bit as we want to make the last ferry over to Hawks Nest. It is a beautiful ride in the golden evening light.

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My bike on top of the ferry

At Hawks Nest we spend some time looking for a place to camp and end up cycling about 10 k further out of town to a Campsite. Not after someone tells us that we can’t possibly make that now as it’s just too far and it would take her about 20 minutes by car. The estimations about distances that we get are quite  funny sometimes!

Once we arrive I ask some people in a camper van where we can pitch our tent and the guy later ends up bringing us some leftover fried rice and a bible the next morning. As I’m exhausted and tired I’m very very grateful for not having to cook dinner and go to sleep happily. When I get up the next morning I hear a swoosh-noise coming from the river next to our tent and what do you know – it’s a dolphin swimming up the river! Wow!

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Quiet roads in Myall Lake National Park

The next day is spent cycling peacefully through Myall Lake National Park and we only meet the occasional camper van or 4-Wheel-Drive. We enjoy a beautiful break on the beach and get introduced to a funny bird called Willy Wagtail.

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Willy Wagtail

A little later we take the advice of a ferryman and cycle along a walking / cycling track that has only recently been rebuilt. It is beautiful bushland with red hard sand under our tyres. But as the day progresses I feel my cold returning and long for flat sealed roads. Which ours are not.

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In the bush

In the end I’m very much exhausted and just don’t feel like cycling any more. We barely make it to the National Park Campground and I feel a little better as it lies on a lakeshore which means water to wash and drink. And beautiful  birds around!

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Myall Lake
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Kookaburra

So we wash ourselves in the lake and still end up feeling a little sticky but don’t think much of it. I hit the sack only a little later and am still tired in the morning. So Torsten prepares some black tea for an energy boost and as we are running low on water he uses lake water. It looks clear enough and we are going to boil it anyway. Said and done but hm… the tea tastes a little… no very strange! Almost… salty! Oh well, so Myall Lake is a saltwater lake after all :). How are we to know that? Of course that also explains the dolphin in Myall River on the day before…

After that surprise we get cycling but I only manage about 30 k. My cold finally gets to me and I feel hot and cold and even just cycling on a flat road is seriously exhausting. So we decide to have a rest day in The Ruins Campsite in Booti Booti National Park. Resting and not going forward is really hard for me at the moment as we’ve only just started and I hate being forced to stop. Additionally, being sick on the road is not all that enjoyable either. I want my own room and being able to boil a kettle for tea without assembling our camp stove every time. I want to lie in bed and watch a lot of bad TV shows. Instead I drink water and read as my laptop battery decides not to work today and feel a little sorry for myself. Oh well. Of course there is still a beautiful beach next to our campsite and the campsite even has a shower. And of course a little rest is just what I need right now. So hopefully tomorrow is better.

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Beach in Booti Booti NP – not all bad being here!

 

Huegel und Gastfreundschaft: die ersten Hochs und Tiefs

Tag 2

Langsam fuehrt uns der Weg weiter nach Norden und alles in allem laeuft es ganz gut. Bis auf die vielen Huegel ist der Old Pacific Highway eine schoene Strasse. In der Ferne hoeren wir immer den Motorenlaerm der neuen Autobahn, aber wir teilen uns den Highway hauptsaechlich mit Motorraedern. Obwohl ich vorher schon mehrwoechige Fahrradtouren unternommen habe, bin ich ganz neu begeistert von dieser Art zu reisen: diesmal ist es doch irgendwie groesser. Wir haben wirklich eigentlich alles was wir brauchen (und manches was wir nicht brauchen) auf unseren Fahrraedern dabei und ich mag die Unabhaengigkeit. So kann mich in den ersten Tagen nichts aus der Ruhe bringen – weder die vielen Huegel noch die Autofahrer_innen, die viel zu nahe an uns vorbeifahren.

Waehrend unserer Mittagspause schreiben wir Rod und Deb, zwei Warmshowers-Hosts, ob wir heute Nacht bei ihnen schlafen koennen. Nur 5 Minuten spaeter telefonieren wir mit ihnen und besprechen unsere Ankunftszeit und gemeinsame Abendessensplaene – wow! Der restliche Tag besteht aus unzaehligen Auf- und Abstiegen und ich muss oft anhalten, um meinen mueden Muskeln eine Pause zu goennen. In einer dieser Pausen treffen wir Graham, einen Weitwanderer, der uns fuer den naechsten Tag spontan zu sich nach Hause einlaedt – wie nett!

Es wird schon dunkel, bevor wir bei Rod und Deb ankommen und ich bin unglaublich erschoepft – so sehr, dass ich kaum den letzten Huegel zu ihrem Haus hochradeln kann. Aber sobald wir unsere Raeder in die Garage schieben, sind alle Anstrengungen vergessen: Rod und Deb sind wahnsinnig herzliche Menschen und wir fuehlen uns sofort willkommen und wie zuhause. Wir entspannen bei selbst gebrautem Bier, lachen, erzaehlen Geschichten, teilen ein wunderbares Abendessen mit dem perfekten Dessert, geniessen warme Duschen und schaffen es sogar noch, mit unseren Eltern zu telefonieren. Was. Fuer. Ein. Tag.

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Gemuetliche Betten fuer die Nacht.

Tag 3

Rod und Deb laden uns ein, noch eine Nacht zu bleiben, aber da wir erst seit zwei Tagen unterwegs sind, wollen wir noch ein bisschen weiterkommen. Also machen wir uns auf den Weg, nachdem wir noch Gebrauch von Rods Fahrradwerkstatt machen: Mit ein bisschen mehr Luft in unseren Reifen faehrt es sich viel leichter und Rod schenkt mir sogar noch einen alten Sattel (meiner loest sich nach 15 Jahren langsam auf)! So brechen wir auf, in Richtung Lake Macquarie zu Grahams Haus. Eigentlich wollten wir eine andere, ruhigere Route nehmen, aber wir finden es beide wichtiger, Menschen zu treffen und ein Stueck des Weges zu teilen.

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Pelikane
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Ein schoener Radweg

Nach einem weiteren Tag voller Huegel, die mich ganz schoen anstrengen, machen wir eine Pause, um uns bei Aldi mit Lebensmitteln zu versorgen. Ich passe auf die Fahrraeder auf, waehrend Torsten einkaufen geht und muss ziemlich muede und erschoepft ausgesehen haben, als ich da so am Boden neben unseren voll beladenen Fahrraedern sitze. Mehrere Menschen sprechen mich an und eine besonders nette Frau laedt uns sogar ein, die Nacht bei ihr zu schlafen und uns auszuruhen! Leider haben wir aber ja schon ein Ziel fuer die Nacht. So machen wir uns also auf den Weg zum See, um vor den letzten 20 km noch eine Pause mit Saft und Essen zu machen. Genau dann ruft mich eine Freundin aus Deutschland an, um mir zu sagen, dass sie bald ein Baby bekommt! Ich bin hin- und hergerissen und moechte ewig mit ihr reden – andererseits muessen wir weiter, da so langsam schon die Daemmerung einsetzt.

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Lake Macquarie
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Abendlicht

Die letzte Stunde ist entspannt bis auf den steilen Huegel, der zu Grahams Haus fuehrt. Es scheint als wuerden alle unsere Gastgeber_innen auf Huegeln wohnen! Aber sobald wir eintreffen, laesst der Zauber von Gastfreundschaft erneut alles andere in den Hintergrund ruecken: Wir werden herzlich begruesst, stossen mit mitgebrachtem Wein an, geniessen eine wunderbare Dusche und teilen Geschichten von Reisen, aus dem Leben und der Politik. Es gibt wirklich nichts besseres als eine Dusche und nette Menschen nach einem langen Radeltag!

Graham und seine Frau Maria verwoehnen uns, wie wir noch nie verwoehnt wurden: Maria kocht ein tolles Abendessen mit Erdbeerkuchen als Nachspeise und wir duerfen kein bisschen helfen. Jedes Mal, wenn ich auch nur ein Glas oder einen Teller abraeumen will, werde ich aufgefordert sitzen zu bleiben und mich zu entspannen. Normalerweise helfe ich gerne und habe ein schlechtes Gewissen, wenn andere Menschen alles fuer mich machen, aber diese Gastfreundschaft kommt so sehr von Herzen, dass ich sie irgendwie sehr gut annehmen kann. Danke euch beiden!!

Nach dem Abendessen fallen mir schon um 8 Uhr die Augen zu, aber ich schaffe es, noch ein bisschen wach zu bleiben. Um 9 Uhr kann ich dann wirklich nur noch ins weiche Bett fallen und der Koerper bekommt endlich seinen wohlverdienten Schlaf.

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Gute Nacht!